Am 22. Juli 2026 hat das Bundeskabinett die neue Startup- und Scaleup-Strategie der Bundesregierung beschlossen. Über 150 Maßnahmen in acht Handlungsfeldern sollen Deutschland gründungsfreundlicher, kapitalstärker und innovationsbereiter machen. Die Begründung aus Berlin liest sich stark: Startups und Scaleups seien wichtige Treiber für Innovation und Wachstum, heißt es – und Deutschland erlebe gerade einen neuen Gründungsboom, mit über 3.000 neuen Startups allein im ersten Halbjahr 2026.
Gute Nachrichten. Aber eine Strategie aus Berlin verbessert zunächst vor allem die Rahmenbedingungen: Finanzierung, Bürokratie, Forschungstransfer, Zukunftstechnologien. Was sie nicht von allein schafft, ist das, worauf jede Gründung, jede Nachfolge und jede Kooperation am Ende beruht: dass sich Menschen kennenlernen, einander vertrauen und den nächsten Schritt gemeinsam gehen.
Genau da setzen die Founder Walks an – deutschlandweit, mit dem Ziel, langfristig in der gesamten DACH-Region präsent zu sein.

Was die Strategie will – und warum sie Formate wie die Founder Walks braucht
Die Bundesregierung beschreibt selbst drei übergreifende Wirkungsansätze ihrer Strategie: neue Impulse setzen, bestehende Unterstützungsangebote sichtbarer und zugänglicher machen – und Akteure, Angebote und staatliche Ebenen besser vernetzen. An den letzten beiden Punkten setzen die Founder Walks unmittelbar an. Denn das Problem ist selten, dass es kein Angebot gibt. Das Problem ist mangelnde Bekanntheit, fehlender persönlicher Zugang, Berührungsängste zwischen Mittelstand und Startups – und zu formale, zu vertriebsorientierte Veranstaltungsformate.
Founder Walks sind kein offizielles Programm, sondern unternehmerische Eigeninitiative
Die Founder Walks sind kein offizielles Regierungsprogramm. Aber sie sind die deutschlandweite Aktivierungs- und Begegnungsebene der Startup- und Scaleup-Strategie – überall dort, wo aus einer Maßnahme im Papier ein echtes Gespräch vor Ort wird.
Das Format: Eine Strategie, die bewegt
Bei einem Spaziergang oder einer kleinen Wanderung mit anschließendem Get-together treffen Gründungsinteressierte, aktuell Gründende, Startups, junge Unternehmen, Selbständige und etablierte Entrepreneure aufeinander – an jedem Ort, an dem ein Founder Walk stattfindet. Ohne Bühne, ohne Pitch-Parade, ohne Verkaufsdruck. Beim gemeinsamen Gehen werden Hierarchien weniger sichtbar, Gesprächspartner wechseln unkompliziert, und auch zurückhaltende Teilnehmende kommen leichter ins Gespräch.
Das Ergebnis: eine Art vertrauensbasierte Markterkundung. Startups treffen auf Erfahrung. Innovationen treffen auf Umsetzungskraft. Selbständige treffen auf Mittelstand. Und manchmal trifft ein möglicher Nachfolger auf einen Unternehmer, der sein Lebenswerk weitergeben möchte.

Der stärkste Anknüpfungspunkt: Kooperation und Venture Clienting
Ein Handlungsfeld der Strategie passt besonders genau zu dem, was bei den Founder Walks tatsächlich passiert: Kooperationen zwischen Startups und Mittelstand, Venture Clienting. Die Bundesregierung will hier gemeinsame Projekte, den Austausch über Best Practices und die systematische Vernetzung von Mittelstand und Startups stärken.
Founder Walks sind nicht das vollständige Venture-Clienting-Verfahren. Aber wir lösen das Problem, das jedem Venture Clienting vorausgeht: Unternehmen müssen sich erst einmal kennenlernen, Vertrauen aufbauen und erkennen, ob eine Zusammenarbeit überhaupt denkbar ist. Genau diese Beziehungsebene schaffen wir – bevor daraus ein Pilotprojekt, eine Kundenbeziehung oder eine Investition wird.
Die einfache Botschaft an den Mittelstand
Etablierte Unternehmen können die Zusammenarbeit mit Startups testen. Sie können zunächst ein Problem oder eine Innovationsaufgabe einbringen – und später als Pilotkunde auftreten. Kein Anteilskauf, keine eigene Venture-Einheit, ein überschaubares Pilotprojekt mit unmittelbarem Nutzen.
Startups erhalten nicht nur Sichtbarkeit, sondern Zugang
zu potenziellen Kunden, Pilotanwendern, Mentoren und Umsetzungspartnern. Gerade für B2B-Startups ist ein erster Referenzkunde oft wertvoller als zusätzliche Reichweite.
Mehr als Gründung: Es geht auch um Nachfolge und die Sicherung des Standorts
Unternehmensnachfolge ist in der Startup-Strategie des Bundes kein eigenes Handlungsfeld. Für uns ist sie trotzdem ein zentraler Teil der Geschichte. Beim letzten Founder Walk nahm ein fast 70-jähriger Schreinermeister teil, der einen Nachfolger für seinen Betrieb sucht. Solche Begegnungen zeigen, worum es bei uns wirklich geht: nicht nur um neue Gründungen, sondern um die Zukunft bestehender Unternehmen, um Erfahrungstransfer und echte Wirtschaftsentwicklung vor Ort. Deshalb verstehen wir uns nicht als Startup-Event, sondern als das Netzwerkformat für Gründung, Wachstum, Innovation, Nachfolge und Unternehmertum – an jedem Standort und in jeder Region in Deutschland und darüber hinaus.

Jetzt Initiative zeigen: Werden Sie Partner, Mitveranstalter oder Sponsor
Förderprogramme finanzieren Projekte. Vergabereformen erleichtern Aufträge. Transferstellen begleiten Ausgründungen. Doch all diese Instrumente brauchen Menschen und Organisationen, die einander kennen, vertrauen und bereit sind, gemeinsam den nächsten Schritt zu gehen.
Genau diese menschliche Infrastruktur wollen wir mit Ihnen ausbauen – an immer mehr Standorten in Deutschland, mit dem Ziel, langfristig in der gesamten DACH-Region präsent zu sein.
Wir öffnen die Founder Walks deshalb aktiv für neue Partnerschaften. Je nachdem, wer Sie sind, gibt es unterschiedliche, passende Rollen:
- Sparkassen und Banken
zeigen als Hauptpartnerin oder Mitveranstalterin, wie Wirtschaftsförderung persönlich und wirksam aussieht – von der ersten Geschäftsidee bis zur Unternehmensnachfolge. - Wirtschaftsförderungen, Kammern und Standortinitiativen
erreichen als lokale Mitveranstalter genau die Zielgruppe, für die sie ohnehin arbeiten – niedrigschwellig und direkt vor Ort. - Mittelständische Unternehmen und Hidden Champions
finden als Venture-Client-Partner einen risikoarmen Einstieg in die Zusammenarbeit mit Startups, ohne sofort investieren zu müssen. - Hochschulen und Transferstellen
öffnen einen niedrigschwelligen Weg von der Forschung in die Wirtschaft vor Ort. - Sponsoren aus allen Branchen
von Versicherungen über Energieversorger bis zu Mobilitätsanbietern – werden als Enabler/Ermöglicher von Unternehmertum sichtbar und erhalten Zugang zu Gründenden, Mittelstand und Talenten, in einem glaubwürdigen Umfeld ohne Messe- oder Verkaufscharakter.
Konkrete Beteiligungsformen reichen vom Ökosystempartner mit dauerhafter Sichtbarkeit über den Mitveranstalter vor Ort und den Themenpartner für einen einzelnen Branchen-Walk bis zum Sachleistungspartner für Catering, Räume oder Mobilität.
Und weil nicht jeder Standort und jede Zielgruppe gleich ist, denken wir das Format auch in Varianten: als offenen Founder Walk, als kuratierten Venture Client Walk, als Science-to-Business Walk mit Hochschulen, als Public Innovation Walk mit Kommunen, als Nachfolge-Walk mit Handwerk und Mittelstand oder als thematischen Branchen-Walk – etwa zu KI, GreenTech oder HealthTech.
Gehen Sie mit – und werden Sie Teil der Founder Walks!
Die Startup-Strategie der Bundesregierung liefert den Rahmen. Wir liefern die Begegnung, die daraus etwas macht – an jedem Standort, an dem Menschen bereit sind, gemeinsam loszugehen. Wenn Sie Ihre Organisation, Ihr Unternehmen oder Ihre Marke als Partnerin, Mitveranstalterin oder Sponsorin einbringen möchten – wir freuen uns auf das Gespräch. Am liebsten bei einem Spaziergang.
Kontakt aufnehmen
Holger Hagenlocher
Existenzgründungsberater und Startup Coach
📧 info@founder-walks.de
📞 +49 7731 7913362
🌐 founder-walks.de
📷 Instagram: @founderwalks
Founder Walks – Gründen. Wachsen. Übergeben. Vernetzen.
